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Arbeitsblatt zur Erfassung von Großpilzen Tipp: Diesen Fernkurs bei www.pilzbestimmung.org gleich den Favoriten zuordnen...
Standort(= geogr. Daten: z.B. Wittmar in Niedersachsen, Asse, 100 ndl. Bismarckturm 180 üNN Koordinate: Gauß-Krüger/UTM)
Fundort (Wuchsort m. ökologischen Daten: Begleitbäume, -sträucher, -pflanzen, -pilze, Laub, Stroh, Gras, sonst. Substrat, Wirt, Holzstubben Nadel/Laub = Initial-, Optimal-, Finalphase ) Ast, Zweig, Ästchen, Kot, Fruchtschalen von... Stengel von..,
Bodentiefe ( z.B. sehr flachgründig <15, flachgründig <30, mittelgründig <60, tiefgründig >100;)
Bodenfarbe ( grau, hellbraun, braun, schwarz, )
Exposition ( Ausrichtung z.B. Südwaldrand, Nordwesthang, Westböschung, Straßengrabenrand NW)
Wasserdurchlässigkeit ( 1 trocken, 2 frisch, 3 feucht, 4 naß )
Acidität (1) sauer <5,6 (2) neutral 5,6-6,5 (3) alkalisch >6,5
Häufigkeit ( einzeln, gesellig, rasig, büschelig ) Alter der Fruchtkörper:
Vorkommen (äußerst selten, selten, zerstreut, häufig, sehr häufig)
Hutform (z.B. konkav, konvex, buckelig, nabelig, verbogen, glockig, gekammert, hirnartig gewunden, becher- oder schüsselförmig)
Hutbeschaffenheit ( Durchmesser, Farbe, dickfleischig, Velumreste, flockig, behangen, durchscheinend, hygrophan, speckig, durchscheinend gerieft, radial eingerissen )
Lamellen/Röhren/Poren/Stacheln (sehr eng, eng, weit, durchgehend, untermischt, gegabelt, anastomosierend, gezähnte Schneide, rund, eckig, vieleckig, angewachsen, ausgebuchtet, Farbe )
Hutfleisch ( Farbe, dünn, dick, brüchig, zäh, faserig, fest, wässerig, )
Stiel ( Durchmesser, Länge, Basis verjüngt, knollig verdickt,hohl, gekammert, flockig, sparrig, Volvaform, Ring aufsteigend, gestiefelt, stiellos, Stiel seitlich oder zentral Stielfleisch (Farbe/Verlauf, dünn, dick, brüchig, zäh, faserig, fest, wässerig, Velum, Cortina, Spp, bereift, schleimig)
Geruch: Geschmack Spp/Farbe/Form/Gr. (Spp - Sporenstaubfarbe)
Foto/Film/DIA/Exsikkat: Ort/Datum:
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Der 3. Schritt zur Pilzbestimmung Nachdem Sie den zu bestimmenden Pilz und den Fundort mit Ihren eigenen Worten (also einfach nur genau aufschreiben was Sie sehen, anstatt sich um die Verwendung von Fachausdrücken zu bemühen) verbal beschrieben haben, setzte sich die Dokumentation des Fundes fort, indem Sie im 2. Schritt verschiedene Fotos und einen Sporenabdruck anfertigten. So geht es weiter:
3.1. Zeichnung anfertigen Jetzt ist es Zeit, seine Beobachtungsgabe zu verfeinern und weitere Details aufzunehmen. Benutzen Sie dazu einen weichen Bleistift und fertigen eine Zeichnung etwa im Maßstab 1:1 von einem ausgewachsenen Pilz (oder Pilzbüschel, wenn er büschelig wuchs) an. Vergessen Sie dabei auch nicht die Beschaffenheit der Stielbasis (z.B. wurzelartige Verlängerung, sackartige Bekleidung etc. ) zu zeichnen. Ist der Pilz einfach zu gross, können Sie ihn auch in einem anderen Maßstab zeichnen, sollten aber den Pilz so oder so vermessen und mit cm bzw. mm Angaben versehen.
3.2. Schnittzeichnung anfertigen Schneiden Sie einen ausgewachsenen Pilzfruchtkörper der Länge nach durch. Erst dadurch ist genauer zu sehen wie die Lamellen am Stiel angewachsen, insgesamt geformt, das Hutfleisch beschaffen und der Stiel im Inneren aussieht. Auch Farbveränderungen oder z. B. auch Hohlräume im Stiel lassen sich so feststellen… Zeichnen Sie Bauteil für Bauteil, genau das was Sie sehen. (+ Digitalbild)
3.3. Sporenabdruck sichern Den abgeschnittenen Hut eines Lamellenpilzes mit der Unterseite über Nacht auf ein weisses Stück Papier legen und mit einem Plastikbecher abdecken. Am nächsten Tag können Sie die Farbe der ausgefallenen Sporen (Spp ) erkennen. Nehmen Sie mit einem Stückchen Tesafilm einen Teil des Sporenabdrucks nach dem Foto auf und kleben diesen Streifen direkt neben Ihre Zeichnungen.
Zwischenbilanz Jetzt dürfen Sie sich zurücklehnen, denn mit Ihrer ersten Dokumentation eines unbekannten Pilzes haben Sie eine methodisch konsequent durchdachte Arbeitsweise kennen gelernt, diese praktisch geübt und damit eine solide Grundlage für die eigentliche Bestimmung geschaffen. Sie dürfen auf Ihre Arbeit zu Recht stolz sein. Herzlichen Glückwunsch. - Sie können uns übrigens gern per Email zur Begutachtung Ihrer Arbeit das Ergebnis zusenden.
Tipp: Schauen Sie sich mal unser Pilzrätsel an. Mit einer exakten Beschreibung wie dort ist oft auch schon eine Bestimmung möglich. Weiter zum 4. Schritt der Pilzbestimmung
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